Mein yogischer Weg...
Die längere eigene Yoga-Praxis motivierte mich, 1999 die Sivananda-Yoga-Prüfung zur TTC-Yogalehrin zu absolvieren. Dieses Wissen wurde im Laufe der Jahre angereichert durch Fort- und Ausbildungen in weiteren Yogastilen, die sich vermehrt mit der Flexibilität des Körpers und somit auch des Geistes beschäftigten.
Körperliche Yogaansätze veränderten sich die letzten Jahre. Maßgeblichen Anteil haben yogisch geschulte Orthopäden und andere Körperfachleute wie Physiotherapeuten, die ihre fachlichen Ansätze kombiniert mit eigenen Yogaerfahrungen in die Yogapraxis einfließen lassen. Neugierig auf die aktuelle bio-mechanische Sichtweise belegte ich Kurse. Die exakte physiologisch-anatomische Herangehensweise im Hinblick auf eine korrekte Ausrichtung jeder Asana (Körperhaltung) ist ein fester Bestandteil meines Unterrichts. Die Erfahrung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler ihre z.T. vorhandenen Einschränkungen durch achtsames Ausführen der Asanas (Körperpositionen) verbessern können und allgemein ein heilvolles Weiterkommen möglich ist.
 
So sehr der Fokus im Hatha-Yoga auf der körperlich exakten Ausrichtung liegt, so wichtig ist die Grundessenz von Yoga: Die Unterstützung der persönlichen Entwicklung des Körpers, des Geistes, des Wesens (Seele), um mit sich und der Umwelt immer mehr in Einklang zu leben. So fließen philosophische Ansätze ebenso in den Unterricht ein wie die Vermittlung von Pranayama (Atemtechniken), positivem Denken und Meditation.